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»Natur- und Klimareport der Datenservice+ «

Wie physische Klimarisiken und Szenarien in eine belastbare Entscheidungsgrundlage überführt werden

Objektgenaue Natur- und Klimarisiken verstehen und in Entscheidungen überführen

Objekt-genaue Natur- und Klimarisiken verstehen und in Ent-scheidungen überführen

Physische Natur- und Klimarisiken gewinnen zunehmend an Bedeutung für Versicherungen, Banken und die Immobilienwirtschaft.

Extreme Wetterereignisse nehmen zu, regulatorische Anforderungen steigen und gleichzeitig wächst der Druck, Risiken präzise zu bewerten und in operative Prozesse zu integrieren.

Dennoch basiert ein Großteil der heutigen Risikobewertungen weiterhin auf groben geografischen Modellen. Diese arbeiten häufig mit aggregierten Zonen auf Ebene von Gemeinden oder Postleitzahlen und können die tatsächlichen Unterschiede auf Gebäudeebene nur unzureichend abbilden. Das führt dazu, dass Risiken verallgemeinert werden, obwohl sie in der Realität lokal und objektspezifisch wirken. 

Ein Gebäude kann von einem erhöhtem Sturmrisiko betroffen sein, ein benachbartes Objekt nicht.

Genau diese Unterschiede bleiben in vielen Modellen unsichtbar.

Klimarisiken sind nicht statisch

Ein weiterer zentraler Aspekt wird häufig nicht ausreichend berücksichtigt:

Klimarisiken verändern sich.

Die Bewertung des aktuellen Risikostatus allein reicht nicht aus, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Vielmehr ist entscheidend, wie sich Risiken unter zukünftigen klimatischen Bedingungen entwickeln.

Mit unterschiedlichen Klimaszenarien lassen sich mögliche Entwicklungen von Extremereignissen über mehrere Jahrzehnte hinweg abbilden. Diese Perspektive ist insbesondere für langfristige Investitionsentscheidungen, Kreditvergaben und die Steuerung von Portfolios relevant.

Die zentrale Frage lautet daher nicht nur: Wie hoch ist das Risiko heute?

Sondern: Wie entwickelt sich das Risiko in der Zukunft?

Der Natur- und Klimareport von DS+

Mit dem Natur- und Klimareport stellt DS+ eine Lösung bereit, die beide Dimensionen zusammenführt: Objektgenaue Analyse und Zukunftsperspektive.

Auf Basis einer Adresse wird ein vollständiger Bericht erstellt, der physische Natur- und Klimarisiken auf Gebäudeebene bewertet und deren Entwicklung unter verschiedenen Klimaszenarien abbildet.

Dafür werden hochaufgelöste georeferenzierte Daten sowie Klimainformationen zu Gefährdungsmodellen kombiniert und mit validierten Gebäude- und Standortdaten kombiniert. So entsteht ein differenziertes Risikobild, das lokale Gegebenheiten berücksichtigt und gleichzeitig eine fundierte Einschätzung zukünftiger Entwicklungen ermöglicht.

Abbildung 1: Risiko-Zonierungen Datenservice+

Von der Analyse zur Entscheidungsgrundlage

Von der Analyse zur Entscheidungs-grundlage

Der Natur- und Klimareport geht über eine reine Risikoanalyse hinaus.

Er stellt qualitative und quantitative Bewertungen bereit, die direkt in bestehende Entscheidungsprozesse integriert werden können.

Dazu zählen unter anderem:

  • qualitative Einschätzungen einzelner Naturgefahren

  • quantitative Kennzahlen wie durchschnittlicher jährlicher Schadenbedarf/Average Annual Loss (AAL) und wahrscheinlicher Höchstschaden/Probable Maximum Loss (PML) zur Bewertung von Schadenspotenzialen

  • die Betrachtung unterschiedlicher Klimaszenarien über mehrere Zeiträume

  • konkrete Hinweise auf objektspezifische Risiken

Der Bericht kann automatisiert erstellt und direkt heruntergeladen werden. Damit steht nicht nur eine Analyse, sondern auch eine dokumentierbare Grundlage für interne Prozesse und regulatorische Anforderungen zur Verfügung.

Abbildung 2: Natur- und Klimareport Datenservice+

Einsatz in der Praxis

Die Anwendungsfelder sind vielfältig und reichen über mehrere Branchen hinweg:

  • Versicherungen nutzen objektgenaue Daten für Underwriting, Tarifierung und die Steuerung von Beständen.
  • Banken integrieren die Ergebnisse in Kreditprüfungen, Sicherheitenbewertungen und Risikomodelle.
  • Die Immobilienwirtschaft verwendet die Analysen für Bestandsbewertungen, Ankaufsentscheidungen und die Planung von Maßnahmen zur Sicherung der Werthaltigkeit.

In allen Fällen gilt: Je präziser die Datengrundlage, desto belastbarer die Entscheidung.

Abbildung 3: objektspezifische Datenbereitstellung als zentraler Lösungsansatz

Fazit

Grobe Modelle und aggregierte Risikobetrachtungen stoßen zunehmend an ihre Grenzen, da sie die tatsächlichen Unterschiede auf Gebäudeebene nicht ausreichend abbilden und zukünftige Entwicklungen unberücksichtigt lassen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an belastbare Entscheidungsgrundlagen durch regulatorische Vorgaben, zunehmende Extremereignisse und wachsende Erwartungen von Investoren und Marktteilnehmern. Mit dem Natur- und Klimareport verbindet DS+ objektgenaue Analyse mit der Betrachtung zukünftiger Entwicklungen unter verschiedenen Klimaszenarien. So entsteht eine konsistente Datengrundlage, die Risiken nicht nur sichtbar macht, sondern sie in operative und strategische Entscheidungen überführbar macht.

Wenn Sie verstehen möchten, wie sich objektgenaue Klimarisiken und Szenarien konkret in Ihre bestehenden Prozesse integrieren lassen, bieten wir Ihnen einen fachlichen Austausch an.

In einem Erstgespräch zeigen wir Ihnen anhand konkreter Anwendungsfälle, wie Risikobewertungen auf Gebäudeebene aufgebaut werden, welche Rolle AAL und PML in der Praxis spielen und wie sich die Ergebnisse in Kreditprozesse, Underwriting oder die Portfoliosteuerung einbinden lassen.

»Bereit für einfachere Prozesse?«